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Wie die «Digital Natives» die Digitalisierung von Unternehmen beeinflussen

Basierend auf den Zahlen des Bundesamts für Statistik bilden die Digital Natives seit 2020 die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Dieser Bevölkerungsgruppe wurde die Digitalisierung sozusagen in die Wiege gelegt. Bereits im Kindes- und Jugendalter sammeln die Digital Natives, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, den Digital Converts, Erfahrungen mit digitalen Technologien. Durch Ihre Vertrautheit mit dem rasanten technologischen Fortschritt sind sie adaptiv, aufgeschlossen und lernfähig. Im Gegensatz zu ihren Vorgängergenerationen sind sie von Beginn an eine stark automatisierte, fast nahtlos funktionierende und sich stetig weiterentwickelnde digitale Welt gewohnt. Hohe Anforderungen an die Benutzerführung und mangelnde Geduld und Loyalität sind die Folge.

 

Gerade deshalb stellen der digitale Wandel und die Digital Natives als neue Zielgruppe Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Eine gut ausgebaute Digitalisierung war lange eine Strategie, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Heute ist sie bereits Grundvoraussetzung. 

 

Chancen effizient nutzen

 

Grundsätzlich lässt sich sagen: Digitalisierung sollte als Chance gesehen werden und bringt, richtig implementiert, langfristig für jedes Unternehmen einen Mehrwert. Welche Prozesse in welchem Ausmass und mit welchen Mitteln digitalisiert werden sollten hängt allerdings stark von der Art des Unternehmens, der Firmenkultur und den individuellen Zielsetzungen ab. Nur weil eine Strategie in einem vergleichbaren Unternehmen sinnvoll ist, gilt das nicht unbedingt analog für das eigene Unternehmen. Daher empfiehlt sich vorgängig eine strategisch sinnvolle und auf Machbarkeit fokussierte Auslegeordnung zu erstellen, welche als Grundlage für die nachhaltige digitale Transformation des Unternehmens dient.

 

Kosteneinsparungen durch Prozessdigitalisierung

 

Bei Unsicherheit über den effizientesten Ansatz hilft vielen Unternehmen der Blick auf die Prozessdigitalisierung. Im Vordergrund steht bei der Digitalisierung eines Unternehmens stets die effizientere Verwendung und oft auch Umverteilung von Ressourcen. Prozesse wie das Schreiben von Arbeitsrapporten oder die Datenerfassung von Hand fressen Zeit und sind finanziell ineffizient. Die Digitalisierung solcher Vorgänge schliesst Medienbrüche und kann so Kosten nachhaltig senken, was die Investition von Personenstunden und Geld in andere, sinnvollere Projekte, erlaubt.

 

Zudem wird man damit auch den Anforderungen der Digital Natives gerecht, welche zukünftig die grösste Zielgruppe für alle Arten von Unternehmen darstellen werden.

 

 

Pragmatisch planen – nachhaltig investieren

 

Für KMU stellen Digitalisierungsprozesse meist anfänglich eine signifikante finanzielle Belastung dar und erfordern zudem das benötigte Know-How. Daher sind vorgängig eine genaue Zielsetzung und Strategie zu formulieren, welche eine möglichst pragmatische und nachhaltige Implementierung der Digitalen Transformation ermöglicht. Dabei gilt es zu überlegen, welche Schritte intern vorgenommen, welche allenfalls durch externe Dienstleister besser umgesetzt werden können. Gut geplant, führt dies langfristig, ohne grössere Anfangsrisiken, zu Kosteneinsparungen.

 

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