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Warum auch das Baugewerbe und das Bauzulieferergewerbe die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen sollten

Unsere Welt wird zunehmend digitaler. Das Smartphone und mit diesem das mobile Internet, die ständige, schnelle Verfügbarkeit von Informationen sowie Einkaufsmöglichkeiten, Daten, automatisierte digitale Prozesse und Vernetzung bestimmen schon heute sehr viele Bereiche des alltäglichen Lebens massgeblich mit. Das gilt sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld. Lange Zeit sah sich die Baubranche jedoch weniger von entsprechenden Entwicklungen betroffen – und auch heute wird die Relevanz in den einzelnen Domänen unterschiedlich bewertet. Zwar sind sich mehr als 90 Prozent der Bauunternehmen und –zulieferer sicher, dass die Digitalisierung wichtig ist - es handeln jedoch nur die wenigsten demgemäss. Was das bedeutet und warum es digitale Möglichkeiten unbedingt anzunehmen gilt, lesen Sie in diesem Beitrag.

 

Die aktuelle digitale Lage in der Bauwirtschaft – ein Überblick

 

Wie eingangs bereits erwähnt, sind sich mehr als 90 Prozent der in der Bauwirtschaft tätigen Unternehmen sicher, dass digitale Möglichkeiten ein wichtiges Thema darstellen. Digitale Instrumente werden jedoch nur zu etwas mehr als fünf Prozent wirklich zweckdienlich eingesetzt. Dabei geben Bauunternehmen und -zulieferer sogar zu 100 Prozent an, dass sie ihre digitalen Chancen nicht ausschöpfen.

 

Diese Zahlen stammen aus der Studie "Digitalisierung der Bauwirtschaft – Der europäische Weg zu Construction 4.0" von Roland Berger, im Zuge welcher 40 Bauunternehmen und Bauzulieferer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Sie zeigen einen enormen Graben zwischen dem Bewusstsein über die Relevanz einer digitalen Transformation und dem tatsächlichen folgerichtigen Handeln. Diese Unsicherheit verstellt Chancen und ist zudem sehr gefährlich.

 

Warum Unternehmen im Baugewerbe und Bauzulieferergewerbe digitale Chancen nutzen sollten

 

Das vorweg: Ohne die Annahme digitaler Möglichkeiten wird es für Baufirmen jeglicher Ausrichtung langfristig überaus schwierig, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu halten. Das Potenzial digitaler Lösungen in der Bauwirtschaft ist gewaltig. Künftig werden zunehmend mehr Unternehmen sowie Kunden bzw. Partner diese Erfolgsperspektiven erkennen und für sich nutzen. Früher oder später wird es Teil der Erwartungshaltung, geschäftsspezifische Vorgänge einfach digital vollziehen zu können. Betriebe, die entsprechende digitale Optionen dann nicht bieten, werden immer weniger in Anspruch genommen.

 

Bereits jetzt gibt es viele erfolgreiche digitale Anwendungsmöglichkeiten und Software-Lösungen in der Bauwirtschaft. Stark angenommene Tools, die sich an Kunde und Partner richten, sind zumeist sehr präzise auf die Anforderungen und die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe ausgerichtet. Als Vorteilhaft haben sich insbesondere mobile Apps erwiesen, mit denen Baufirmen sowie -zulieferer vor, während und nach dem Bauvorhaben schnell und einfach Informationen mit ihren jeweiligen Auftraggebern austauschen können. Hinreichendes Kunden-Management wurde in der Bauwirtschaft lange Zeit unterschätzt. Um auch beim nächsten Bauvorhaben in die engere Wahl zu gelangen, sollten Baufirmen sich aber durch die Pflege von Kundenbeziehungen optimal positionieren, wobei Apps sehr nützlich sein können.

 

Die Praxis hat weiterhin gezeigt, dass Firmen mit digitalen Plattformen zur Beschaffung bis zu 10 Prozent an Kosten einsparen können. Auch in der Baustellenlogistik bzw. mithilfe von spezieller Supply-Software, welche Lieferungen sehr präzise zu den Zeitpunkten ermöglicht, wenn betreffende Materialien auf der Baustelle wirklich benötigt, werden, ist eine immense Ökonomisierung zu erzielen. Der bisher übliche Umstand, dass Bauarbeiter aufgrund von mangelndem Lagerplatz rund 70 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Auf- und Umräumen sowie mit der Suche nach Materialien verbrachten, ist bei Anwendern solcher Lösungen Geschichte. Ferner lässt die Vernetzung von Baumaschinen eine höchst effiziente Planung und Auslastung zu.

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