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Die Digitalisierung finanzieren – für viele Unternehmen eine Herausforderung

Künstliche Intelligenz, Big Data, Prozessautomatisierung und andere Trends sind die Begriffe der Stunde, wenn es um Digitalisierung geht.  Die digitale Transformation ist viel mehr als die eigene Webseite und das Buchhaltungssystem. Für den Mittelstand, der die tragende Säule der Wirtschaft ist, stellt die Digitalisierung eine große Herausforderung dar. Die Pandemie hat dies noch beschleunigt und zeigt die Veränderung von analog zu digital unverblümt auf.

Schweizer KMU müssen, anders als Start-ups, die mit Investmentkapital in der digitalen Welt direkt starten, eigene finanzielle Mittel und Ressourcen nutzen, um die Veränderungen zu finanzieren.

Bei Start-ups ist es anders

Die traditionellen mittelständischen Unternehmen müssen erst in die digitalen Geschäftsmodelle hineinwachsen. Finanziell bleibt oft nur ein kleiner Spielraum, was oftmals dazu führt, dass die Digitalisierung nur in kleinen Schritten und langsam erfolgt. Viele Studien zeigen, dass KMU aus dem Cashflow heraus investieren. Kredite, um grosse Vorhaben vorzunehmen, sind eher die Ausnahme. Start-ups verfolgen meist von Anfang an digitale Geschäftsmodelle und sind auch finanziell anders aufgestellt und strukturiert.

Finanzierungshemmnisse bei digitalen Produkten

Sicherheiten sind bei Banken für die Vergabe von Investitionskrediten entscheidend und in einer digitalen Welt, in der immaterielle Werte wie Daten und IT-Kompetenzen eine grössere Bedeutung haben, ergeben sich für die Finanzierungsabsicherung Herausforderungen. Zudem braucht ein Unternehmen, das aus strategischen Gründen in digitale Technologien investiert, qualifiziertes Personal. Mithilfe von Digitalisierungsvorhaben wollen Unternehmen ihr traditionelles Geschäftsmodell fit für die digitale Zukunft und smarte Nachfragemärkte machen. Hier sind die Ansätze und der Bedarf sehr unterschiedlich und jedes Unternehmen geht seinen ganz individuellen Weg.

Nicht nur Standardlösungen sind gefragt

Automatisierte Produktionsverfahren oder die Implementierung von ERP-Software sind Standardlösungen, die nicht in allen Unternehmen anwendbar oder notwendig sind. Häufig kommen in KMU maßgeschneiderte Lösungen zum Einsatz, die die Unternehmen eigenständig konzipieren oder mit Partnern entwickeln. Häufig fehlen allerdings die smarten Fremdfinanzierungsmöglichkeiten, um Vorhaben schnell in die Tat umzusetzen. Die Beantragung von Fördermitteln ist meist sehr aufwendig und langwierig für solche Vorhaben.

Pioniere sind – auch bei Finanzierungsfragen – gefragt

Ambitionierte digitale Projekte sind aus Bankensicht ein Risiko. Grundsätzlich gibt es keinen großen Unterschied zwischen Risikokapital für ein Start-up und einem strategischen Vorhaben zur Digitalisierung in einem bereits bestehenden Unternehmen. Wenn sich ein mittelständisches Unternehmen digital transformiert, handelt es sich um viel mehr als nur um die Anpassung der Betriebsmittel an die Herausforderungen der Zukunft.

Auch hier sind Pioniere mit neuen Ansätzen gefordert, die die Unternehmen durch die Transformation führen und Themen wie

  • Daten und IT-Sicherheit

  • System und Prozessautomatisierung (Industrie 4.0)

  • eigene Entwicklung von digitalen Plattformen und Vertriebskanälen

  • unternehmensweite Strukturen für Datenübertragung und Vernetzung

  • Anwendung von BigData und künstlicher Intelligenz

fachlich und finanziell unterstützen.

Ähnlich wie bei einem Start-up, dessen Geschäftsmodell von Anfang an darauf basiert, smarte und digitale Lösungen zu präsentieren, sind bei einem Digitalisierungsvorhaben in einem mittelständischen Betrieb Finanzierung und Finanzbedarf. KMU, die sich auf den Weg in Digitalisierung machen, brauchen einen neuen Businessplan 2.0.

Finanzierung schwer einschätzbar

Materielle Sachlagen treten bei Digitalisierungsvorhaben in den Hintergrund. Es geht um eine langfristige Strategie und deren Finanzierung. Die Unternehmen selbst können den Finanzbedarf dafür nur schwer abschätzen. Insbesondere die kleineren Unternehmen setzen auf ihr eigenes finanzielles Potenzial und investieren aus eigener Kraft. Das hat allerdings zur Folge, dass die Digitalisierung nur sehr kleine Fortschritte macht.

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